Ausstellung im Aufbau: Siedlungsprojekte der Lebensreform

14.10.2019


Donnershag bei Sontra (Abb.) sowie Loheland und Schwarzerden in der Rhön - gleich drei Beispiele aus dem hessischen Umland veranschaulichen, wie sich Lebensreformer*innen im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts ein gutes Leben vorstellten. Von der bürgerlichen Kleinfamilie in einer städtischen Mietwohnung grenzte man sich ab. Stattdessen bildete die kollektive Lebens- und Arbeitsgemeinschaft den Ausgangspunkt. Auf deren Basis wurden eine naturnahe Landwirtschaft und Bildungsprojekte betrieben, um die eigenen Überzeugungen weiterzutragen. Ideologische Verirrungen nicht ausgeschlossen! Studierende der Universität Würzburg aus dem Fachbereich "Europäische Ethnologie/ Volkskunde" haben dazu in Kooperation mit dem AdJb eine Ausstellung erarbeitet, die seit Ende Oktober in den Räumen auf Burg Ludwigstein zu sehen ist.