Zweiburgenblick. Gemälde von Hanstein und Ludwigstein aus der Archivsammlung

01.02.2015

Zwei sich gegenüberliegende Burgen auf bewaldeter Höhe mit einem Flusstal dazwischen – dieses Bild kann als Inbegriff romantischer Naturwahrnehmung gelten. Auch das Werratal mit Ludwigstein und Hanstein wurde bereits sehr früh, nämlich schon um 1800, so gesehen, wie ein Aquarell aus dem Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg beweist. Seitdem wird dieser Anblick in immer neuen künstlerischen Perspektiven festgehalten. Mit großformatigen Ölgemälden von F. Frankenberg, Johannes Gott, Hermann Heide und Walter Th. Strausberger, die sonst im Kunstmagazin im Enno-Narten-Bau lagern, zeigt das Archiv nun im Rahmen des 600-Jahr-Jubiläums der Burg vier Beispiele aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, bevor Stacheldraht und Grenzpatrouillen das Tal fast dreißig Jahre lang verdüsterten.