Zur visuellen Geschichte ‚bewegter Jugend‘ im 20. Jahrhundert

09.06.2015

Fotografien und Filme formieren Wahrnehmung, transportieren Erinnerung, beeinflussen den Blick auf die Geschichte bewegter Jugend im 20. Jahrhundert. Nicht als einfache Abbildungen von Realität sind sie zu lesen, sondern als Deutungen, Selbstvergewisserung und historische Sinnstiftung. Wie sich verschiedene Jugendbewegungen selbst inszenierten und wie sie von außen dargestellt wurden – das ist eine der Leitfragen bei der Archivtagung vom 30.10. - 01.11.2015, auf der das Thema von zahlreichen namhaften Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen mit Vorträgen und Präsentationen ausgeleuchtet wird. Anfragen und Anmeldungen können an das Archiv gerichtet werden; das Programm findet sich hier.